Die Deutsche Bundesbahn
in den 80er Jahren
In den achtziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stellte
sich die Deutsche Bundesbahn dem aus- senstehenden Betrachter
mit einer heute kaum noch gekannten Typenvielfalt bei den im
Einsatz be- findlichen Triebfahrzeugen dar. Bedingt durch den, in den 60er und 70er Jahren massiv angestrebten
Strukturwandel auf dem Trieb- fahrzeugsektor, mit dem vordringlichen
Ziel die Dampftraktion abzulösen, mußte sich die Deutsche Bundesbahn
voll auf die, ihr verbleibenden Triebfahrzeuge der "modernen"
Traktionsarten Strom und Diesel setzen, um die Verkehrsleistungen,
die bis dato von den Dampflokomotiven erbracht worden waren,
auch weiterhin erbringen zu können. Da die auch zum damaligen Zeitpunkt schon chronisch defizitäre
Staatsbahn aber finanziell nicht in der Lage war neben der Beschaffung
neuer Diesel- und Elektrolokomotiven zum Ersatz der verblie-
benen Dampflokomotiven noch zusätzliche Fahrzeuge in Dienst
zu stellen um die teilweise noch aus der Zeit vor dem zweiten
Weltkrieg stammenden Fahrzeuge, die nun die Hauptlast der Verkehrsleis-
tungen zu erbringen hatten, zu ersetzen, war wenige Jahre nach
dem Vollzug des Strukturwandels, das Spektrum der im Einsatz
befindlichen Fahrzeuge entsprechend breit. Erst gegen Mitte
bis Ende der achziger Jahre standen genügend Moderne Fahrzeuge
bereit um die ältesten Baureihen endgül- tig von den Gleisen
zu verdrängen. Diese Übersicht soll all diesen, teilweise auch damals schon
alten aber auch den damals moderns- ten Fahrzeugen auf den Gleisen
der Deutschen Bundesbahn, die ihrerseits heute überwiegend selbst
schon historisch sind, ein kleines Denkmal setzen.
Die Einzelnen Abschnitte umfassen:
Elektroloks
Baureihen:
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BR 103.0
Die
Vorserienfahrzeuge der Baureihe 103 wurden recht
bald, nachdem genügend Serienmaschinen für die
Zugförderungsauf- gaben zur Verfügung standen,
aus dem normalen Betriebsdienst abgezogen. Da-
nach dienten sie den Bundesbahn Zentralämtern
für Meß- und Erprobungsfahrten, insbesondere für die Hochgeschwindigkeitserprobung.
Hier passiert gerade
die 103 001 am 18.04.1985 die Gleisanlagen der Osthannoverschen Eisenbahn AG in Celle, als sie Lz von einer
Meßfahrt zurückkehrt. |
BR 103.1
Die Serienmaschinen
der Baureihe 103 stellten über Jahrzehnte hinweg
das Rückgrat der hochwertigen Zugförderung in Deutschland
dar. Sämtliche Intercities wurden damals durch die Lokomotiven
dieser Baureihe bespannt. Im Laufe der Serienlieferung wurden die Maschinen nochmals
leicht verändert, in- dem der Rahmen der Lokomotiven
verlängert wurde um dem Personal einen geräumigeren
Führerstand bieten zu können.
Am 26.03.1985 ist
hier die Lok 103 190 mit ihrem IC 514 auf der Geislinger
Steige bei Amstetten unterwegs. |
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BR 104
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BR 110.0
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BR 110.1
Im Gegensatz
zu den Vorserienmaschinen verfügten die ersten Serienlokomotiven
der Baureihe 110 nur noch über eine zweifenstrige Frontpartie,
wie sie alle Einheitsellektrolokomotiven erhalten
sollten. Damit hoben sich diese, für den hochwertigen
Reisezugdienst konzipierten Lokomotiven leider kaum
von den anderen Ellokbaureihen ab.
Mit ihrem
klassischen D894 fährt 110 220 gerade unterhalb
der Burg Zwingenberg durch das malerische
Neckartal gen Heidelberg Hbf
(01.04.1985). |
BR 110.3
Die Serienlokomotiven
der Baureihe 110 wurden ab der Ordnungsnummer 300 mit
einer geänderten Stirnfont ausgestattet, die sowohl
optisch als auch strömungsmechanisch den höheren Geschwindigkeiten
dieser Lokomotiven Rechnung trug. Die neue Form
des Lokkastens war erstmals bei den TEE-Loks der Baureihe
112 angewendet worden.
Mit einem Transit-D-Zug
aus Berlin erreicht 110 331 am 03.03.1985 soeben den
Hauptbahnhof in Hannover. |
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BR 111
Die Baureihe
111, die aufgrund eines weiter gestiegenen Ellokbedarfes
gegen Ende der siebziger Jahre erstmals
beschafft wurde, ist als direkter Nachfolger der
Bau- reihe 110 anzusehen. Sie ist nur innerlich
und äußerlich auf einen moderneren Stand
gebracht worden, die grundsätzlichen
Leistungsparameter stimmen aber mit denen der BR 110 überein.
Im Bild zu sehen ist
111 031, die mit ihrem Nahverkehrszug 6580 am
24.07.1985 bei Oberaudorf vor der Kulisse des "Wilden Kaisers" entlang fährt.
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BR 112
Für die Beförderung
der international ver- kehrenden TEE-Züge
benötigte die DB bereits in den sechziger Jahren schnelle Lokomotiven, da man diese höchstwertigen Züge im Netz
der DB mit höchstmöglicher Geschwindigkeit befördern
wollte. Dazu wurden aus der Serienfertigung der 110.0 einige
Lokomotiven mit einem geänderten Getriebe und einem
geänderten Lokkasten ausgerüstet und in TEE-Farbgebung
lackiert.
Hier fährt am 23.07.1985
gerade 112 269 bei Traunstein mit ihrem TEE 16 in Richtung München.
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BR 118
Bereits Anfang
der 1930er Jahre beschaffte die Deutsche Reichsbahn zur
Beförderung schneller Personenzüge auf ihren elektrifizierten Strecken die Lokomoiven der Baureihe
118. Nach der Baureihe 119 waren dies die
schnellsten Elektroloks im Netz der DR und
wurden erst durch die Indienststellung
der Baureihe 103 übertroffen. Sie waren leistungsmäßig
so ausgelegt, daß sie auch auf Mittelgebirgsstrecken die ihnen zugedachten Züge noch mit ausreichender
Geschwindigkeit befördern konnten.
Das Bild zeigt
118 012 am 11.06.1980 in München Hbf mit einem Eilzug. (Fremdaufnahme)
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BR 119
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BR 120
Als Ergänzung
und langfristigen Ersatz für die Baureihe 103 wurde
die Baureihe 120 entwickelt. Sie verfügte über moderne
Drehstrom-Antriebstechnik, womit sie nicht nur wesentlich
Energiesparender sondern auch leistungsfähiger als ihre
Vorgängerin war. Die Realisierung als vierachsige Drehgestellokomotive
trug darüber hinaus auch sehr zur Schonung des
Oberbaus, im Gegensatz zur sechsachsigen Baureihe 103, bei.
Hier ist 120 004 vor
einem Intercity am 04.04.1985 im Hauptbahnhof
von Frankfurt (Main) zu sehen. |
BR 139
Speziell für
die Beförderung von Güterzügen auf den steigungsreichen
Mittelgebirgsstrecken wurde eine Variante der
Baureihe 140 mit elektrischer Widerstandsbremse entwickelt,
die Baureihe 139. Durch die Widerstandsbremse konnte der Bremsklotzverschleiß gesenkt werden, da bei
Bergabfahrt nicht permanent der gesamte Zug mittels
Klotzbremsen gebremst werden mußte, sondern ver- schleißfrei
elektrisch abgebremst werden konnte.
Am 24.07.1985 wartet
139 556 in Rosenheim auf ihren nächsten Einsatz.
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BR 140
Zur Beförderung
leichter bis mittelschwer- er Güterzüge, sowie von Nahverkehrs-
und Eilzügen wurde die Baureihe 140 entwickelt. Ihre
Getriebeabstufung ist so gewählt, daß sie keine sehr
hohe Höchstgeschwindigkeit aufweist, dafür aber über
eine große Zugkraft verfügt, was für Güterzüge
unbedingt notwendig ist und im Personenzugverkehr hohe Anfahrbeschleunigungen ermöglicht. Deshalb wurde diese Baureihe auch
sehr oft im S-Bahnähnlichen Verkehr eingesetzt.
Vor dem Hintergrund
der "Chiemgauer Alpen" befördert hier 140 020 am 24.07.1985
ihren Güterzug durch den Bahnhof Oberaudorf.
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BR 141
Die Baureihe
141, optisch der Baureihe 140 stark ähnlich, unterscheidet
sich technisch erheblich von dieser.
Sie war die kleinste,
leichteste und leistungsschwächste Baureihe in der Familie
der Einheitselloks und für die Beförderung von Nah-
und Nahschnellverkehrs-, Eil- und leichten Güterzügen
ausgelegt. Gelegentlich wurden sogar Schnellzüge bespannt. Nach einer ersten Ausmusterungswelle Mitte der 90er
Jahre konnte sie sich noch bis ins Jahr 2006 im Plandienst
behaupten
Parallel zur Mosel
befördert 141 346 am 07.08.1985 ihren N4837 kurz vor
dem Bahnhof Karthaus. |
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BR 144
Zusammen mit etlichen
Schwestermaschinen wartet 144 150 am 26.08.1983 im
Bw Würzburg 1 auf ihren nächsten Einsatz.
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BR 144.5
Die museal aufgearbeitete
144 502 wartet am 23.07.1985 in Traunstein auf ihre
nächste Ausstellungspräsentation.
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BR 145
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BR 150
Für die Bewältigung
des schweren Güterzugdienstes beschaffte die DB mit
dem Einheitsellok-Typenprogramm auch die Baureihe
150. Diesen sechsachsigen Maschinen oblag, zusammen mit
den verbliebenen Vorkriegslokomotiven der Baureihen 193 und 194, die Beförderung schwerer Durchgangsgüterzüge
auf dem elektrifizierten Streckennetz der DB. In den Grundzügen entspricht diese Bau- reihe den übrigen
Einheitselloks.
Mit einem Güterzug
erklimmt die 150 166 am 26.03.1985 die Geislinger Steige,
hier aufgenommen kurz vor Amstetten.
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BR 151
Da die vorhandenen
Maschinen der Bau- reihe 150 bald den gestiegenen Zuglasten
nicht mehr gewachsen waren und über- dies weitere schwere
Güterzugelloks benötigt wurden, wurde Mitte der 1970er
Jahre die Baureihe 151 beschafft. Sie stellt in allen
Punkten einen Weiterentwicklung der erfolgreichen Baureihe
150 dar. Einige dieser Maschinen wurden sogar mit
Automatischer Mittelpufferkupplung aus-
gerüstet, um im Erzzugverkehr von den
norddeutschen Häfen zum Stahlwerk Peine-Salzgitter
eingesetzt werden zu können.
Wenig Mühe hatte
151 106 mit ihrem Güterzug am 25.07.1985 bei der Durchfahrt
durch den Bahnhof Prien. |
BR 160
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BR 163
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BR 169
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BR 181.2
Nach vielen Jahren
des Experimentierens mit Mehrsystemlokomotiven,
wurde mit der Baureihe 181 in den siebziger
Jahren endlich eine größere Serie von Zweisystemlokomotiven
für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich
beschafft.
Entlang der Mosel
beförderte 181 204 am 07.08.1985 ihren Schnellzug D2152,
hier kurz vor der Durchfahrt durch den Bahnhof Karthaus.
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BR 184
184 003 07.08.1985
Karthaus N5634 |
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BR 193
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BR 194
Mit einem internationalen
Güterzug, den 194 041 am Brenner von der Italienischen
Staatsbahn FS übernommen hat, fährt sie am 24.07.1985
vor der Kulisse des "Wilden Kaisers" bei Oberaudorf
gen Rosen- heim. |
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Dieselloks
Baureihen:
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BR 202
Anfang der 1980er
Jahre baute ein Konsortium aus Henschel und BBC eine
Vorserie von modernen, leistungsstarken dieselelektrischen
Großdiesellokomotiven, die der Deutschen Bundesbahn
zur intensiven Erprobung überlassen wurden. Diese
waren besonders für hohe Geschwindigkeiten ausgestattet
und sollten den Fernreiseverkehr auf nichtelektrifizierten
Strecken beschleunigen.
Während ihrer Erprobung
im Regelzug- dienst wartete die "UMAN"-Probelok 202
003 am 28.03.1985 im Hauptbahnhof von Frankfurt (Main)
mit E3284 auf die Abfahrt. |
BR 210
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BR 211
211 286 23.07.1985
Übersee Lz |
BR 212
Um ihren nächsten
Zug zurück nach Lüneburg zu bespannen, rangiert 212
269 am 30.07.1985 im Bahnhof Dannenberg Ost.
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BR 213
213 332 06.10.1984
Korbach N8237 Fremddia |
BR 215
215 020 + 215 026
30.09.1984 bei Hofermühle Mit Kalkwagenzug
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BR 216 Vorserie
216 005 22.03.1979
Bw Gelsenkirchen-Bismark Fremddia-Duplikat
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BR 216
216 170 26.05.1985
Bodenfelde D2941 |
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BR 217
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BR 218
218 902 11.03.1985
Wolfsburg D447 vom Stellwerk "Wf" aus aufgenommen
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BR 220
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BR 221
221 129 + 221 xxx
+ 221 133 30.09.1984 Hofermühle Mit Kalkwagenzug
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BR 259
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BR 260
260 423 25.03.1985
Geislingen (Steige) |
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BR 261
261 436 03.03.1985
Hannover Hbf |
BR 290
Rangierpause hat
290 212 am Mittag des 04.04.1985 im Bahnhof von Bad
Hersfeld. |
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BR 291
Während ihrer sonntäglichen
Ruhepause ist 291 001 am 28.03.1986 abgestellt im Bw
Hamburg-Wilhelmsburg. |
Kleinloks
Baureihen:
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BR 322
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BR 323
Mit ihrem nicht
wetterfesten Führerstand ist die 323 281 beim Personal
nicht die erste Wahl, wenn es ums Rangieren geht. Deshalb
stand sie am 08.04.1985 in Goslar schon ziemlich eingekeilt
auf dem Rand. |
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BR 324
Täglich gut zu
tun hatte 324 052 im Ausbesserungswerk Fulda. Am 04.04.1985 rangiert sie einen Wagen mit neuen Radsätzen
zu seinem Bestimmungsort. |
BR 331
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BR 332
Wenig Arbeit gab
es für 332 238 am 09.04.1985 in Eschwege, weshalb sie
erst- mal Pause machen darf. |
BR 333
Ob sich 333 081
am 02.04.1985 in Mosbach (Baden) mit ihrer Rangiererei
etwas übenommen hat, ließ sich leider nicht mehr feststellen.
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BR 381
Als Alternative zu
den, mit Verbrennungsmotoren ausgerüsteten Kleinloks
wurden durch die Deutsche Reichsbahn auch Akkumulatorenkleinloks
beschafft. Diese Splittergattungen wurden aber von der DB nicht
mehr lange eingesetzt. So überlebten nur einigen wenige
Loks mit speziellen Ausrüstungen für Rangier- aufgaben
bei Arbeiten im Frankfurter S-Bahntunnel
Am 04.09.1984 steht
381 020 arbeitslos im Bw Hanau (Fremdaufnahme).
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BR 382
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Elektrotriebwagen
Baureihen:
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BR 403/404
Bereits im Dienst
als Lufthansa-Airportexpreß durchfliegt 403 004 am
09.08.1985 den Bahnhof Boppard auf Flughöhe Null.
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BR 420/421
Einige S-Bahnkurse
begannen und ende- ten in der Bahnhofshalle des Frankfurter
Hauptbahnhofes. Einer Dieser Züge wurde am 04.04.1985
aus 420 247 + 421 247 + 420 747 gebildet.
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BR 425/825
Die landschaftlich
überaus reizvolle Geislinger Steige wurde am
26.03.1985 von 425 120 + 825 020 + 425 420
befahren. Als N5256 hatte er soeben den Bahnhof
Amstetten verlassen. |
BR 427/827
Überwiegend nur
noch im Berufsverkehr wurden die Triebzüge der Baureihe
427 Mitte der 1980er Jahre eingesetzt. So auch 427 404
+ 827 004 + 427 104 als sie am 26.03.1985 früh
morgens in Esslingen (Neckar) als N5223 ausfuhren.
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BR 430/830
Am 20.11.1982 bekommt
430 123 + 830 023 + 430 423 in Witten (Ruhr) eine weitere
430er-Garnitur vorgespannt (Fremdaufnahme).
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BR 431/432/832
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BR 455/855
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BR 456/856
Vor der mächtigen
Kulisse des Deutschordens-Schlosses Horneck
fährt 456 103 + 856 003 + 456 403 am
02.04.1985 in Gundelsheim als N7976 in Richtung
Heidelberg. |
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BR 470/870
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BR 471/871
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BR 472/473
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Akkumulatortriebwagen
Baureihen:
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BR 515.1/815
Aus den
betrieblichen Erfahrungen mit den alten
Akkutriebwagen der Bauart "Wittfeld" sowie den neuen Fahrzeugen der Baureihe
517, wurde die Baureihe 515 entwickelt. Wie bei den
Schienenbussen wurde hier auch Wert auf Leichtbau
gelegt, allein schon um bei dem hohen Gewicht der Akkumulatoren
die Reichweite der Fahrzeuge nicht zu sehr zu beschränken.
Gerade erreicht 515
108 als E8254 am 03.01.1985 den Braunschweiger
Hauptbahnhof. |
BR 515.5/815
Mit seinen beiden
Beiwagen hat 515 599 als E6736 am 11.04.1985 soeben
die Nordhäuser Seite des Bahnhofs Northeim (Han.) erreicht.
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BR 517
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Dieseltriebwagen
Baureihen:
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BR 601/901
Für den internationalen
TEE-Verkehr wurden Ende der 50er Jahre schnelle und
moderne Dieseltriebwagen benötigt. Basierend auf den
Erkenntnissen aus dem Betrieb der Baureihen VT08/VT12
wurde die neue Baureihe VT11.5 entwickelt und gebaut. Die Fahrzeuge bewährten sich dabei im Betriebseinsatz
so sehr, daß sie selbst noch gegen Ende der 80er Jahre,
als die Zuggattung TEE längst von den deutschen Gleisen
verschwunden war, noch im internationalen Saison- und
Urlaubsverkehr eingesetzt wurden.
601 011 + xxx +
601 016 09.08.1985 Koblenz |
BR 608/908
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BR 612/912
612 506 + 912 xxx
01.11.1984 Bruanschweig Hbf E3531 |
BR 613/913
Anfang der 50er
Jahre benötigte die Deutsche Bundesbahn für
ihren Fernreiseverkehr eine wachsende Zahl
moderner Diesel-Schnelltriebwagen um die unwirtschaftlichen dampflokgeführten Schnellzüge ablösen zu können. Da die vorhandenen Vorkriegs-Schnelltriebwagen aufgrund ihres Alters und auch zahlenmäßig
den neuen Aufgaben nicht gewachsen waren, entschied
sich die Deutsche Bundesbahn zur Beschaffung neuer Dieseltriebzüge
der Baureihe VT08.
Diese Fahrzeuge
wurden nach ihrem Ausscheiden aus dem Fernverkehrsdienst
noch bis 1985 in Nahverkehrsdiensten eingesetzt.
613 607 + 913 021
+ 913 608 26.05.1985 bei Neuekrug-Hahausen E3564
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BR 614/914
Aufgrund der
positiven Betriebserfahrungen mit den Triebwagen der
Baureihen 624/634 entschied sich die Deutsche Bundesbahn
Anfang der 1970er Jahre eine Nachfolgebaureihe, die Baureihe
614, für den mittelschweren Nahverkehrs- und Eilzugeinsatz
zu beschaffen. Diese Triebwagen wurden im Nürnberger Raum sogar im
S-Bahnähnlichen Verkehr eingesetzt. Sie sind auch heute noch in mehreren Einsatzgebieten
aktiv und stehen derzeit teilweise zur Remotorisierung
an.
614 077 + 914 039
+ 614 078 26.08.1985 Bk Winkel E3878
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BR 624.5/924
624 507 + 924 xxx
+ 624 xxx 02.12.1984 Wolfsburg E3410
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BR 624.6/924
624 620 + 924 xxx
+ 624 615 24.02.1985 Wolfsburg E3410
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BR 627
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BR 628.0/928.0
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BR 628.1/928.1
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BR 628.2/928.2
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BR 628.5/928.5
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BR 634/934
634 633 + 634 613
01.11.1984 Braunschweig Hbf |
BR 692
692 501 03.08.1984
Aw Nürnberg (Fremdaufnahme) |
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Schienenbuse und Bahndienstfahrzeuge
Baureihen:
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BR 719/720
Auf Basis der
Fahrzeuge der Baureihe 614 wurde
Mitte der 1970er Jahre ein Ultraschall-Schienenprüfzug
entwickelt, der das Prüfen des Zustandes der Schienen
im Streckennetz der DB deutlich vereinfachen half.
Schienebrüchen konnte durch regelmäßiges Befahren aller
Strecken leichter vorbeugt werden, indem Materialschwächen durch das Ultraschallmeßver- fahren frühzeitig
erkannt wurden.
Auf die Fortsetzung
seiner Prüffahrt am nächsten Tag wartet der Schienenprüfzug
719 501 am 09.05.1985 im Bahnhof Fallersleben.
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BR 725/726
725 003 + 726 003
29.03.1985 Braunschweig Hbf |
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BR 795/995
Um den Betrieb von Nebenbahnen
einfacher, personalsparender und damit rentabler
zu gestalten, beschaffte die DB bereits Anfang der
1950er
Jahre die einmotorigen Schienenbusse der Baureihe 795.
Bei Be- darf durch Beiwagen verstärkt, lösten sie auf
vielen Nebenstrecken die dampfbespannten Personenzüge
ab. Um bei geringer Motorleistung trotzdem eine ausreichende Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit
zu erreichen, wurde bei diesen Schienenbussen auf Leichtbauweise
großer Wert gelegt, weshalb sie auch anstelle der
Regel-Zug- und Stoßeinrichtung nur eine leichte Scharfenbergkupplung
erhielten.
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BR 797/997
Um auch auf den wenigen Zahnradbahnen
den Personenverkehr rationeller gestalten zu können,
wurde von der Baureihe 798 eine Variante abgeleitet,
die über einen zusätzlichen Zahnstangenantrieb verfügt.
Diese Triebwagen der Baureihe 797 wurden allerdings
nach der Stillegung dieser Strecken den normalen Schienenbussen
durch Ausbau des Zahnstangenantriebes angeglichen.
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BR 798/998
Da sich bald
herausstellte, daß die Motorleistung der einmotorigen Schienenbusse
für viele Aufgaben nicht ausreichte, wurde eine zweimotorige
Variante, die Baureihe 798, beschafft. Sie konnte nicht
nur um Bei- sondern auch um Steuerwagen ver- stärkt
werden und darüber hinaus sogar normale Waggons, wie
beispielsweise ein- en Expressgutwagen, mitführen.
Auf der Aufnahme sind die beiden
Trieb- wagen 798 766 und 798 767 am 29.07.1985 in Schneverdingen
bei der Zugkreuzung von N4926 und N4915 zu sehen.
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