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Triebfahrzeuge
der Mariazellerbahn
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die
Triebfahrzeuge, die im Zeitraum 2008 bis 2011 bei der Mariazellerbahn
im Einsatz standen.
Diese Übersicht ist nach Baureihen gegliedert, wobei möglichst jedes
Triebfahrzeug jeder Baureihe aus möglichst vielen unterschiedlichen
Perspektiven dargestellt wird um dem, um eine Dokumentation des
Aussehens der Fahrzeuge bemühten Eisenbahnfan, aber insbesondere
auch dem streng am Vorbild orientieren Modellbahner die jeweiligen
Besonderheiten der einzelnen Fahrzeuge nahezubringen. Aus diesem
Grund sind auch die über die Jahre eingetretenen Änderungen im Erscheinungsbild
der Fahrzeuge möglichst detailliert berücksichtigt, so daß sich
für manches Fahrzeug eine ganze Fülle von Bildern ergibt.
Viel Spaß beim Stöbern und Vergleichen der einzelnen
Bilder!
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Reihe 1099
Die Ersten dieser insgesamt
sechzehn, zwischen 1911 und 1914 in drei Lieferlosen durch
die Niederösterreichischen Landesbahnen beschafften Elok-Oldtimer,
können mittlerweile auf eine über hundertjährige Einsatzgeschichte
zurückblicken. Dabei sind bis auf einen unfallbedingten
Totalverlust aus dem Jahre 1981 noch alle verbliebenen fünfzehn
Maschinen vorhanden, jedoch nur noch zehn von ihnen betriebsfähig.
Seit einer Modernisierung der
Lokomotiven anfangs der 1960er Jahre durch die Österreichischen
Bundesbahnen, die im Wesentlichen aus einem Neubau des Lokomotivkastens
bestand, präsentieren sich die Loks weitestgehend im heutigen
Zustand. Nichtsdestotrotz unterscheiden sich die einzelnen
Loks äußerlich teils erheblich voneinander.
Da die Loks aufgrund ihres speziellen
elektrischen Antriebssystems ausnahmslos auf der Mariazellerbahn
eingesetzt werden können, gehören sie seit Übergabe der
Strecke im Dezember 2010 der Niederösterreichischen Verkehrsorganisation.
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Reihe 2095
In den Jahren 1958 bis 1962
wurden von dieser ebenso kompakten wie urigen dieselhydraulischen
Lokreihe insgesamt fünfzehn Exemplare durch die Österreichischen
Bundesbahnen in Dienst gestellt, um einerseits dem quälenden
Lokmangel Herr zu werden und andererseits den damals auf
den österreichischen Schmalspurstrecken noch vorherrschenden
Dampfbetrieb zurückzudrängen.
Bis auf zwei unfallbedingte
Totalverluste stehen heute noch alle verbliebenen dreizehn
Loks im Betrieb.
Aufgrund der ab Mitte der 2000er Jahre erfolgten Übergaben
der meisten verbliebenen Schmalspurstrecken seitens der
Österreichischen Bundesbahnen an neue Betreiber, ist der
Gesamtbestand heute jedoch arg zerstreut.
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Reihe 4090
Um den Betrieb auf der Mariazellerbahn
schneller und wirtschaftlicher abwickeln zu können beschafften
die Österreichischen Bundesbahnen im Jahr 1994 je drei Elektrotrieb-
und Mittelwagen sowie einen Steuerwagen dieser hochmodernen,
mit Drehstromantriebstechnik ausgerüsteten Elektrotriebzugreihe.
Aus diesen Fahrzeugen wurden zwei Garnituern in der Kombination
ET/s + EM/s + EM/s + ET/s sowie ET/s + EM/s + ES/s gebildet,
die noch immer im Einsatz stehen.
Leider war diesen Triebzügen
kein kommerzieller Erfolg beschieden, da sie sich als extrem
störanfällig erwiesen, weshalb eine Weiterbeschaffung unterblieb,
wodurch sich jedoch die Probleme mit der Instandhaltung
dieser Fahrzeuge noch mehr verschärften.
Ebenso wie die Loks der Reihe
1099 sind diese Elektrotriebwagen aufgrund ihres speziellen
elektrischen Antriebssystems ausnahmslos auf der Mariazellerbahn
einsetzbar und gehören deshalb ebenso seit Übergabe der
Strecke im Dezember 2010 der Niederösterreichischen Verkehrsorganisation.
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Reihe 5090
Hervorgegangen aus der Konstruktion
der VT/s 31 bis 35 der Murtalbahn, beschafften die Österreichischen
Bundesbahnen in den Jahren 1986 bis 1995 in drei Bauserien
insgesamt siebzehn dieser dieselelektrischen Triebwagen,
um den noch weitestgehend mit Dampfloks bzw. den wenigen
vorhandenen, teils uralten Dieselloks betriebenen Personenverkehr
auf den Schmalspurstrecken auf eine neuzeitliche und rationelle
Betriebsform umstellen zu können.
Alle Triebwagen stehen heute
noch im täglichen Betrieb, sind jedoch ebenso wie Loks der
Reihe 2095 aufgrund der ab Mitte der 2000er Jahre erfolgten
Übergaben der meisten verbliebenen Schmalspurstrecken seitens
der Österreichischen Bundesbahnen an neue Betreiber, arg
zerstreut.
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Bahndienstfahrzeuge
Die Bahndienstfahrzeuge stellen
die letzte Kategorie der Fahrzeuge dar, die auf der Mariazellerbahn
eingesetzt werden. Über eine Lange Zeitspanne für die unterschiedlichsten
Verwendungszwecke angeschafft, können sie teilweise sinnvollerweise
ausschließlich auf der Mariazellerbahn eingesetzt werden.
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